Marketing-News, 20. Oktober 2026: Werbung in Googles KI-Suche berücksichtigt das Postfach | mrpopular
Einloggen Anmeldung

Shop

Home Aufgaben-Marktplatz werkzeuge Korb abonnements Bestellverlauf

Konto

Guthaben aufladen Promo-Code aktivieren Partnerprogramm

Hilfe

Support-Service FAQ Information Bewertungen Blog news

Entwickler

public API reseller API
Dunkles Design

mrpopularBlogMarketing-NewsWerbung in Googles KI-Suche berücksichtigt das Postfach

mrpopularBlogMarketing-NewsWerbung in Googles KI-Suche berücksichtigt das Postfach

← Marketing-News Marketing-News

Marketing-News, 20. Oktober 2026: Werbung in Googles KI-Suche berücksichtigt das Postfach

Aleksandr Dolgopolov
Aleksandr Dolgopolov20.10.2026 · 9 Min. Lesezeit
Marketing-News, 20. Oktober 2026: Werbung in Googles KI-Suche berücksichtigt das Postfach

Google zeigt im AI Mode jetzt Werbung bei Nutzern, die Gmail und Google Fotos mit der Suche verbunden haben, obwohl der Konzern im März das Gegenteil versprochen hatte. OpenAI macht Anzeigen in ChatGPT größer, und in Demand Gen senkt Google die Kosten jetzt bis zu 60 Tage rückwirkend.

Thema des Tages: Google zeigt Werbung in der KI-Suche auf Basis von E-Mails und Fotos der Nutzer

Am 19. Oktober 2026 berichtete Search Engine Roundtable, dass Google im AI Mode Werbung bei Leuten zeigt, die Personal Intelligence eingeschaltet haben. AI Mode ist ein Suchmodus von Google, in dem statt einer Linkliste ein KI-Modell antwortet. Personal Intelligence ist eine Funktion, die Gmail, Google Fotos und den Kalender mit der Suche verbindet, damit die Antworten den persönlichen Kontext berücksichtigen. Am Freitag, dem 16. Oktober, sagte Google gegenüber Search Engine Land, man "beginnt, Werbung im AI Mode für Nutzer zu testen, die Apps über Personal Intelligence verbinden".

Versprochen war etwas anderes. Im März hatte Google gesagt, AI Mode mit eingeschaltetem Personal Intelligence bleibe werbefrei. Die Funktion selbst kam im Januar und wurde im März für alle Nutzer in den USA freigeschaltet. Rund 6 Monate galt das Versprechen, jetzt kommt der Test.

Personal Intelligence für alle in den USA geöffnetMärz
Werbetest bestätigt16. Oktober 2026
Sensible Themen ohne Personalisierung4
Zugriff von Werbetreibenden auf E-Mailsnein

Was genau aus dem Postfach genommen wird, hat Google inzwischen in der Hilfe festgehalten. Für die Werbeauslieferung können Zusammenfassungen, Ausschnitte und Schlussfolgerungen aus den verbundenen Diensten Gmail und Fotos verwendet werden, aber nicht die E-Mails und Bilder selbst. Werbetreibende erhalten keinen Zugriff auf die verbundenen Apps. Bei 4 sensiblen Themen wird Werbung nicht personalisiert: ethnische Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Gesundheit. In welchen Ländern der Test läuft und in welchen Formaten die Anzeigen erscheinen, hat Google nicht gesagt.

Für Werbetreibende ist das eine seltsame Lage. Die Anzeige wird jetzt nicht nur zur Frage ausgewählt, sondern auch zu dem, was Google aus E-Mails und Fotos über die Person verstanden hat. Auf diese Auswahl hat der Werbetreibende keinen Einfluss: Weder eine eigene Einstellung noch einen Bericht für diesen Traffic hat Google angekündigt. In der Hand bleiben 2 Dinge: Suchanfragen und Produktdaten.

Daraus folgt etwas sehr Praktisches. Wenn das System selbst entscheidet, wem es ein Produkt zeigt, stützt es sich auf das, was es über das Produkt weiß: Preis, Verfügbarkeit, Aktionen, Garantie. Ein lückenhafter Feed verliert in so einem System gegen einen vollständigen, noch bevor die Anzeige ausgespielt wird. Shops sollten ihren Feed im Merchant Center durchgehen und alles ausfüllen, was möglich ist, auch das neue Garantie-Attribut, mehr dazu unten.

Weitere News vom 20. Oktober 2026

01Am 19. Oktober 2026 hat Search Engine Roundtable die Neuerungen bei ChatGPT Ads analysiert: Anzeigen im Chatbot von OpenAI werden größer.

ChatGPT Ads ist das Werbesystem von OpenAI, das Anzeigen direkt in ChatGPT ausspielt. Am 5. Oktober hatte OpenAI ein visuelles Format neben der Bildgenerierung vorgestellt, jetzt werden auch die normalen Anzeigen größer: Am Computer werden breite Karten und große Bilder getestet, auf Smartphones Bilder über die volle Bildschirmbreite, bald kommt ein Format mit mehreren Bildern dazu. Der Test läuft auf bereits gestarteten Kampagnen, umbauen muss man nichts. Die Conversion-Seite zeigt, wie viele Ereignisse eingegangen sind und wie sie sich entwickeln, welcher Anteil der aktiven Kampagnen auf Conversions optimiert, und Warnungen führen in den Tab Diagnostics. Einmal pro Woche kommt eine E-Mail mit den Ergebnissen und dem Vergleich zur Vorwoche. Neue Messpartner: Northbeam, DV Rockerbox, INCRMNTAL, für Apps Kochava, Tenjin und Airbridge. Prüfen Sie, wie Ihre Bilder über die volle Breite eines Smartphones aussehen.

02Am 16. Oktober 2026 berichtete Search Engine Land, dass die Kostenkorrektur in Demand Gen jetzt bis zu 60 Tage statt 3 Wochen gilt.

Demand Gen ist ein Kampagnentyp in Google Ads mit Ausspielung auf YouTube, in Discover und in Gmail. Die Beta-Funktion arbeitet so: Kommen weniger Conversions, als das System vorhergesagt hat, senkt Google die Kosten rückwirkend, damit das Ergebnis näher am Zielwert liegt. 60 Tage statt bisher 21 sind fast 3-mal so lange. Das funktioniert nur mit den Gebotsstrategien target CPA und target ROAS, automatisch und nicht überall: Man kann die Korrektur nicht beantragen, eine Garantie gibt es nicht. Eine eigene Zeile mit der Erstattung, eine Gutschrift oder eine Benachrichtigung gibt es ebenfalls nicht, die Korrektur steckt bereits in den Gesamtkosten. Am 20. Oktober hat ContentGrip die Änderung ausführlich erklärt. Wer Demand Gen testet, bekommt damit eine Absicherung für die ganze Lernphase. Ob sie gegriffen hat, sieht man aber nur in den eigenen Zahlen: Notieren Sie die Prognose und den tatsächlichen Preis pro Conversion.

03Am 19. Oktober 2026 berichtete Search Engine Roundtable, dass aus den Local Services Ads die Karten "ausgewählter Fachkräfte" verschwinden.

Local Services Ads ist die Werbung für lokale Dienstleistungen bei Google: Handwerker, Praxen, Anwälte und ähnliche Anbieter zahlen dort für Anfragen und nicht für Klicks. Bisher konnte ein Unternehmen in der Anzeige konkrete Mitarbeiter mit Foto zeigen. Google Ads hat den Werbetreibenden geschrieben, dass solche Karten nicht mehr erscheinen, Fotos von Fachkräften optional werden und keinen Einfluss mehr auf die Auslieferung haben. Die Auslieferung hängt jetzt vom Unternehmensprofil und den Bewertungen ab. Für einen kleinen Betrieb, in dem der Meister selbst die Marke ist, ist das ein Verlust: Das Gesicht verschwindet aus der Anzeige, übrig bleiben Name und Bewertung. Die Zeit, die bisher in Fotos der Mitarbeiter für mehr Sichtbarkeit floss, steckt man besser ins Sammeln von Bewertungen und in schnellere Antworten auf Anfragen.

04Am 16. Oktober 2026 kam im Merchant Center das Attribut warranty dazu, mit dem Shops die Garantie für ein Produkt angeben.

Merchant Center ist das Google-Konto, in das Shops ihren Produktfeed für Shopping-Werbung und kostenlose Produkteinträge hochladen. Bisher ließ sich eine Garantie bei Google nur in Autowerbung in Japan angeben, jetzt erscheint sie in Shopping-Anzeigen und kostenlosen Einträgen für alle Produkte. Das Attribut ist in der Regel optional, kann aber dort Pflicht werden, wo ein lokales Gesetz solche Angaben verlangt: Google nennt als Beispiel das Gesetz Bill 29 in Quebec. Auszufüllen sind 2 Felder, Laufzeit und Einheit: Eine Garantie über 3 Jahre wird als 3:year übergeben. Die Meldung kam von Search Engine Land, am 19. Oktober hat Search Engine Roundtable sie in seinen Überblick aufgenommen. Wenn Sie eine Garantie geben, tragen Sie das Attribut jetzt ein: In der KI-Suche von Google bleiben Produktdaten fast der einzige Hebel für Werbetreibende.

05Am 19. Oktober 2026 hat Search Engine Roundtable einen Test entdeckt: Im AI Mode von Google lässt sich eine Website direkt neben der Antwort zu den bevorzugten Quellen hinzufügen.

AI Mode ist der Suchmodus, in dem ein KI-Modell antwortet. "Bevorzugte Quellen" ist eine Funktion, mit der Nutzer Websites und Medien markieren, die sie in den Antworten häufiger sehen wollen. Bisher wurde diese Liste separat eingestellt, weit weg von der eigentlichen Antwort. Jetzt gibt es in der Seitenleiste mit den Links zu den Websites aus der Antwort einen Button Source preferences: Er öffnet die Liste, in der man Websites hinzufügen und entfernen kann. Seit dem 6. Oktober schickt Google Websitebetreibern E-Mails darüber, wie viele Leute ihre Seite als bevorzugte Quelle gewählt haben. Mit dem neuen Button geht das genau in dem Moment, in dem jemand Ihren Inhalt in einer KI-Antwort liest. Verlage und Blogger sollten ihre Leser daran erinnern, dass man sie bei Google markieren kann, und zeigen, wo dieser Button jetzt sitzt.

06Am 19. Oktober 2026 hat Search Engine Watch die Gerüchte über ein Oktober-Update der Google-Suche untersucht, das Google selbst nicht bestätigt hat.

Stand 19. Oktober ist der letzte Eintrag im Google Search Status Dashboard, der offiziellen Statusseite der Suche, das Spam-Update vom September, dessen Rollout Google am 8. Oktober abgeschlossen hat. Websitebetreiber schreiben in Foren über einen starken Einbruch beim Traffic aus Discover, dem Empfehlungsfeed von Google in der mobilen App und im Browser Chrome, für viele Medien der wichtigste Traffic-Kanal. Außerdem beschweren sich viele, dass Google News alte Meldungen zeigt und die Daten der Search Console, des Google-Kontos für Websitebetreiber, mehrere Tage hinterherhinken. Wegen dieser Verzögerung kann ein Teil des "Einbruchs" schlicht aus unvollständigen Daten der letzten Tage bestehen. Vergleichen Sie die Daten des Rückgangs mit den Tagen, für die die Search Console bereits aktualisiert ist, und bauen Sie die Website nicht um, solange Google kein Update bestätigt.

07Am 19. Oktober 2026 hat das Pew Research Center Zahlen veröffentlicht: Rund 20% der Erwachsenen in den USA bekommen regelmäßig Nachrichten über TikTok.

Pew ist ein US-amerikanisches Forschungszentrum, die Umfrage lief im August. Bei Menschen unter 30 bekommen 39% regelmäßig Nachrichten über TikTok, 2020 waren es 9%, der Anteil ist also um mehr als das 4-Fache gestiegen. Bei der Reichweite liegt TikTok hinter YouTube, das 84% der Erwachsenen in den USA nutzen, Facebook mit 70% und Instagram mit 51%, wird aber von mehr Menschen genutzt als WhatsApp (33%), LinkedIn (31%), Reddit (25%) und X (18%). Schwarze und Hispanics bekommen Nachrichten häufiger über TikTok als Weiße und Asiaten. Für Marken und Medien mit jungem Publikum in den USA ist das ein Argument, im Kurzvideo auch Nachrichten- und Expertenformate zu machen und nicht nur Unterhaltung.

Was Werbetreibende, Shops, Autoren und Websitebetreiber jetzt tun sollten

  1. Shops: den Feed im Merchant Center durchgehen und alles ausfüllen, auch die Garantie im Format 3:year. Für Werbung im AI Mode mit persönlichem Kontext haben Werbetreibende keinen anderen Hebel.
  2. Wer Demand Gen mit target CPA oder target ROAS startet: am ersten Tag die Prognose für den Preis pro Conversion notieren und 60 Tage lang mit den tatsächlichen Werten abgleichen, denn die Korrektur sieht man nur in den eigenen Zahlen.
  3. Werbetreibende in ChatGPT: prüfen, wie die Creatives in der breiten Karte und über die volle Breite eines Smartphones wirken, und die wöchentliche E-Mail zum Abgleich nutzen.
  4. Websitebetreiber mit eingebrochenem Discover-Traffic: zuerst die Daten mit der Verzögerung der Search Console abgleichen und die Website nicht anfassen, bis Google ein Update bestätigt.
Autor: Aleksandr Dolgopolov20.10.2026
Aleksandr Dolgopolov
Александр Долгополов
founder of mrpopular

Schreibt über: SMM, paid boosts, ads, traffic, suppliers, the market from the inside, daily news

Über den Autor →

Lesen Sie auch

Marketing-News, 19. Oktober 2026: Google Ads verlangt kein Hashing von Kundenlisten mehrMarketing-News

Marketing-News, 19. Oktober 2026: Google Ads verlangt kein Hashing von Kundenlisten mehr

Ab 16. November verlangt Google Ads kein Hashing von Kundenlisten mehr, und Meta behält in den neuen Bedingungen die Klausel zum Crawlen von Unternehmenswebsites

19.10.20267 Min. Lesezeit
Marketing-News, 17. Oktober 2026: Telegram testet einen gemeinsamen Feed für KanalbeiträgeMarketing-News

Marketing-News, 17. Oktober 2026: Telegram testet einen gemeinsamen Feed für Kanalbeiträge

Telegram testet einen gemeinsamen Feed mit Beiträgen aus Kanälen, LinkedIn startet bezahlte Beratungen direkt aus dem Profil, Google Ads markiert passende Anfragen in Lead-Formularen jetzt automatisch

17.10.20269 Min. Lesezeit
Marketing-News, 16. Oktober 2026: Google startet einen gemeinsamen Warenkorb in der SucheMarketing-News

Marketing-News, 16. Oktober 2026: Google startet einen gemeinsamen Warenkorb in der Suche

Google startet in den USA einen gemeinsamen Warenkorb in der Suche und in Gemini, die KI-Antworten von Google enthalten mehr Links, YouTube Music kennzeichnet KI-generierte Musik

16.10.202611 Min. Lesezeit